Pressebericht OP "Misty Mountains"

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JaBoG32_Siddharta
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Pressebericht OP "Misty Mountains"

Beitrag von JaBoG32_Siddharta » 16. Okt 2016, 22:51

NATO NSHQ Bericht über Operation "Misty Mountains"


Missionnumber: MM2-2105
Day: 2016/05/21
Time: 1200 local
Region: Georgia, South-Ossetian


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Auszug Allgemeine Lage Georgien:

Seit geraumer Zeit wurde eine S-300 ALMAS Radarstellung in den Hügeln südwestlich von Tskhinvali von den stationierten russischen Schutztruppen genutzt, die Luftraumbewegungen innerhalb Georgiens zu beobachten.
Vor zwei Tagen kam Bewegung in diese Stellung - viele LKW Spuren und Erdbewegung deuten auf einen Ausbau der Stellung hin und vor wenigen Stunden kam es nach Augenzeugenberichten zu einem weiteren ungeklärten Unfall in Tskhinvali, dem eine starke Explosion voraus ging. Unzählige irregulär uniformierte verletze Männer wurden kurz darauf in des lokale Krankenhaus eingeliefert.
Die Verletzungen lassen auf einen Unfall mit Raketentreibstoff schließen. Daher muss davon ausgegangen werden, dass die gesichteten SA-11 Flugabwehrstellung in Betrieb genommen wurden.

Zeitgleich berichten nachrichtendienstliche Quellen, das radikal-islamistische Kräfte aus Tschetschenien behaupten weite territoriale Teile Süd-Ossetiens unter ihre Kontrolle gebracht zu haben.
Diese Kräfte haben sich die Terrorvereinigung „IS“ als Vorbild genommen und das „Kalifat Ossetien“ ausgerufen.

Eine weitere Eskalation der Lage entstand, als nach unseren Informationen zwei weitere SA-6, sowie das hoch moderne Flugabwehrsystem SA-10 Grumble in Süd-Ossetien stationiert wurde.
In Anbetracht der instabilen Lage in Tschetschenien ist es unklar, in wie fern die Entwicklung in Ossetien noch der Kontrolle Moskaus untersteht.
Da jedoch das Kalifat Ossetie über moderne russische Militärausrüstung verfügt und diese auch bedienen kann, ist davon auszugehen, dass eine aktive Verbindung zwischen Moskau und dem Kalifat Ossetie besteht.

Unser Nachrichtendienst geht davon aus, dass Moskau mittels irregulärer Sondereinheiten, Söldner und radikal islamistischer Gruppierungen versuchen wird die Region um Gori weiter zu destabilisieren, um die Kontrolle über Georgien auszubauen. Als Langzeitziel der russischen Außenpolitik in Georgien hat der Zugang zum Öl Hafen Batumi nach wie vor oberste Priorität.

Als Konsequenz der aktuellen Geschehnisse wurde sämtlicher ziviler Flugverkehr im georgischen Luftraum eingestellt und die georgische Armee in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Für den Bereich Süd-Ossetien wurde eine allgemeine No-Fly-Zone ausgerufen. Es ist von einer Eskalation der Situation auszugehen, da über die unzugänglichen Gebiete abseits der Hauptrouten, irreguläre und radikale Kräfte über die Berge Georgiens einsickern.

Die georgischen Streitkräfte befinden sich unterdes in einer desolaten Lage und haben sich seit der Auseinandersetzung mit Russland 2008 nicht erholt. Einem von Rußland ausgerüsteten Feldzug aus ossetischer Nationalisten, tschetschenischer Söldner und radikaler Islamisten kann das georgische Militär wenig entgegensetzen. Die Bestrebungen der NATO ist es die Zusammensetzung und Schwächen dieser unterschiedlichen Gruppierungen zu analysieren. Bis dahin muss mit allen Mitteln verhindert werden, dass die Tblisi - Gori Region unter die Kontrolle des Kalifat Ossetien fällt.



Missionnumber: MM3-2105
Day: 2016/05/21
Time: 1500 local


Auszug Pressemeldungen:
Wie befürchtet ist seit heute Mittag die Lage in Georgien weiter eskaliert. Nachdem in den Morgenstunden ein georgisches Militärflugzeug und zwei A-10C des JaBoG32 durch eine in Tskhinvali stationierte SAM Stellung abgeschossen wurden, kam es nun auch am Boden zu ernsthaften Auseinandersetzungen zwischen Georgischen Militäreinheiten und unbekannten, schwer bewaffneten Gruppen. Der Georgische Ministerpräsident richtete sich mit einem Dringlichkeitsappell an den UN Sicherheitsrat und die EU, in dem er um politische und militärische Unterstützung bat, gegen die "von Moskau ausgerüsteten und gesteuerten Terroristen".

Nachdem Süd-Ossetien 2008, die Krim 2014 und Tschetschenien Ende 2015 durch Söldner und russischer Spezialkräfte zurück auf die Linie Moskaus gebracht wurde, ist der Georgische Ministerpräsident überzeugt, das Georgien das nächste Ziel der russischen Außenpolitik ist.
Moskau beteuert dagegen, dass es sich hier um ein von westlichen Mächten gesteuertes Ablenkungsmanöver handelt und dass die Flugabwehrsysteme vermutlich von georgischen Nationalisten übernommen wurden, um das georgische Volk aufzuwiegeln.
Der amerikanische Außenminister mahnte indes die Führung in Moskau alles dafür zu tun, die Lage nicht weiter zu einem Konflikt mit unabsehbaren Folgen eskalieren zu lassen und versicherte den georgischen Verbündeten schnelle Hilfe auch in Form von Waffenlieferungen und militärischen Beratern zu.
Gegen 13:00h gab der georgische Ministerpräsident den Streitkräften die Anweisung die Sicherheit des georgischen Territoriums mit allen notwendigen Mitteln sicherzustellen. Auf jede Bedrohung des georgischen Staates und seiner Eigenständigkeit sei mit aller notwendigen Härte zu reagieren.

Kurz darauf wurde von schweren Kämpfen wenige Kilometer nördlich von Gori berichtet. Georgische Schützenpanzer und mobile Artillerie wurde auf dem Weg in Richtung Tskhinvali gesichtet. Wenig später standen Vororte von Tskhinvali unter heftigem Artilleriefeuer. Unbestätigte Berichte meldeten, dass mehrere Tote und über 80 Verletzte in das örtliche Krankenhaus eingeliefert wurden. Bilder in den sozialen Medien zeigten Uniformierte und zivil gekleidete Männer in den Fluren des Krankenhauses.

Zur gleichen Zeit berichteten Augenzeugen von einem weiteren Flugzeugabsturz in der Region um Kashuri. Anwohner habe eine Militärmaschine südwestlich Kashuri in den Wolken verschwinden sehen und kurz darauf einen lauten Knall gehört. Später wurden von örtlichen Suchmannschaften nur noch die Trümmerteile der gleichzeitig als vermisst gemeldeten A-10C des JaBoG32 gefunden. Der Pilot kam ums Leben. Eine Untersuchung wurde angekündigt.
Gegen 14:00h bestätigte der Pressesprecher der Verbündeten Kräfte Georgiens, dass eine weitere A-10C in den Bergen nördlich von Kashuri als vermisst gemeldet wurde. Eine Such- und Rettungsmission wird in diesen Minuten zusammengestellt, um den Verbleib der Maschine und des Piloten aufzuklären.

Das nun seit heute Morgen bereits vier Flugzeuge der Verbündeten Kräfte in Georgien verloren oder abgeschossen wurden, zeichnet ein düsteres Bild der Lage.

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Missionnumber: MM4-2105
Day: 2016/05/21
Time: 2000 local


Auszug SITEREP:
Im Laufe des Nachmittags gab es vermehrt Berichte von schweren Kämpfen im Sachhere Tal. Es wurde von einem massiven Einsatz der Luftstreitkräfte der Verbündeten Kräfte in Georgien (VKG) berichtet.
Kräfte des selbsternannten Kalifat Ossetien versuchen durch kleine Gebirgsstraßen nach Chiatura vorzudringen. Nach 1700 wurden von keinen Kampfhandlungen mehr berichtet und die Lage scheint sich beruhigt zu haben.

Unklar dagegen entwickelt sich die Situation weiter nördlich in der Hauptverbindungsroute zwischen Georgien und dem Nord-westlichen Süd-Ossetien. Das Kalifat Ossetien verbreitete in der letzten Stunde in den sozialen Netzwerken einige Bilder und Videoaufnahmen von Leichen exekutierter Georgischer Armeeangehöriger die unbestätigten Berichten zu Folge bei Kämpfen in der Nähe von Oni, einem kleinen Gebirgsdorf, gefangen genommen wurden.

Auch wenn sich die Lage in Süd-Ossetien und Georgien weiter zu zuspitzen zu scheint, blieb es in den letzten Stunden ruhig in der Region um Gori. Wo am Mittag noch Artilleriefeuer zu hören war, hat es in den letzten Stunden keine intensiveren Kampfhandlungen gegeben.
Flüchtlinge die mittlerweile aus den georgischen Vororten von Tskhinvali in Gori eingetroffen sind, berichten allerdings von einem nicht anhaltenden Aufmarsch von ungekennzeichneter Kampfpanzer und gepanzerter Fahrzeuge im Stadtrand von Tskhinvali.

Eine von Georgien angeforderte - und von den wichtigen EU Ländern unterstützte - UN Sicherheitsratsitzung zur Lage in Georgien wurde für den kommenden Montag angesetzt. Während der US-Außenminister wiederholt die US-Unterstützung für Georgien außer Frage gestellt hat, hat sich der NATO-Generalsekretär heute Mittag nicht weiter zur Lage geäußert.

Dagegen forderte Moskau die Versendung von Friedenstruppen nach Süd-Ossetien, sollten die von Georgien provozierten Kampfhandlungen im Raum von Gori nicht sofort eingestellt werden und die Georgische Artillerie sich südlich des Fluss Kura zurückziehen. Sollte die UN nicht schnellst möglich für die Sicherheit russischer Bürger in Süd-Ossetien sorgen, werde Rußland nicht weiter zusehen können, wie unschuldige russische Bürger Opfer der westlich gesteuerten georgischen Nationalismus werden.


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Missionnumber: MM5-2205
Day: 2016/05/22
Time: 0400 local

Auszug Pressemeldung:
Im Laufe des Nacht kam es zu mehreren Einsätzen der Luftstreitkräfte des Verbündeten Kräfte in Georgien (VKG). Unbestätigten Berichten zu Folge verlor das VKG dabei vier Flugzeuge.
Auf Grund der Dunkelheit und der extrem schlechten Wetterbedingungen konnten diese Meldungen bisher nicht weiter überprüft werden.

Bestätigt konnte allerdings das feindliche Verbände mittlerweile weite Teile der Grenzregion um Oni kontrollieren und somit eine wichtige Zugangsstraße nach Georgien.
Am späten Abend war im Raum Gori massives Artilleriefeuer zu hören und Augenzeugen berichteten von gezieltem Artilleriefeuer auf die äußeren Bezirke von Tskhinvali.

Die Lage um Gori ist extrem angespannt. Flüchtlingskonvois verstopfen die Straßen und es finden Hamsterkäufe statt. Die Regierung hat sichtlich Schwierigkeiten die öffentliche Ordnung aufrechtzuhalten. In Tblisi kam es bei Demonstrationen einer nationalistischen Partei vor dem Präsidentenpalast zu gewalttätigen Ausschreitungen. Mittlerweile vermehren sich die Augenzeugen Schilderungen, welche das brutale Vorgehen einiger radikaler Gruppen, welche angeblich aus Tschetschenien stammen, bestätigen. Die Angst, dass die Kräfte des Kalifat Ossetien - ähnlich wie die Terrorgruppen des IS in Syrien - in die georgischen Städte vordringen könnten, breitet sich rasch aus. Das georgische Parlament rief daraufhin den Kriegszustand aus und verhängte über weite Gebiete Georgiens das Kriegsrecht.



Missionnumber: MM6-2205
Day: 2016/05/22
Time: 0800 local

Auszug Pressemeldung:
Auch in den frühen Morgenstunden wurde von heftigen Gefechten und Kampfbombereinsätzen des VKG im Bereich Oni berichtet. An der nördlichen Brücke von Oni kam es zu Feuergefechten und auf der südöstlichen Grenzpassage kamen Raketenwerfer und Panzerabwehrwaffen zum Einsatz. Das Stadtzentraum blieb von Gefechten verschont und scheinbar gelang es den Verbündeten Kräfte in Georgien Soldaten mit Unterstützung der Luftwaffe den Vormarsch der islamistischen Söldner zu stoppen. Brennende Fahrzeuge säumen die Straße zwischen Oni und dem Grenzübergang nach Süd-Ossetien.

Etwas weiter südlich im Sachhere Tal, blieb es dagegen in den letzten Stunden ruhig.

Gegen 3 Uhr morgens starteten gepanzerte Verbände aus dem Raum Tskhinvali einen Angriff auf die Georgischen Verteidigungsstellungen nördlich von Gori. In der Stadt Gori, in der es schon am Abend zu Unruhen kam, steigert sich die Panik in der Zivilbevölkerung.
Die Ausfahrtsstraßen sind trotz Ausgangssperre verstopft. Unbestätigten Berichten nach wurden die Georgischen Kräfte nördlich von Gori komplett überrannt und nur wenige Soldaten konnten sich vor den rasch vorstoßenden Panzern zurückziehen.
Im Moment ist zu beobachten wie sich eine aus Tblisi gerade eingetroffene Panzerabteilung am Südufer des Kura am Stadtrand von Gori eingräbt und sich zur Verteidigung der Stadt bereit macht.



Missionnumber: MM7-2205
Day: 2016/05/22
Time: 1200 local

Auszug Pressemeldung:
Gegen 0900 Ortszeit startete das Kalifat Ossetien eine Offensive gegen die am Kura gelegene Stadt Gori in Zentral-Georgien. Die Stadt ist ein wichtiger logistischer Knotenpunkt. Georgische Truppen haben sich an dem Südufer des durch die Stadt fließenden Fluss Kura verschanzt, um die vorrückenden Panzergruppen des Kalifat Ossetien aufzuhalten und die Kontrolle über die Verbindungsachse Batumi-Tblisi zu erhalten.

Es entbrannten heftige Kämpfe um das Zentrum Goris, bei denen die Georgischen Verteidiger schwere Verluste hinnehmen mussten. Als die Panzer des Kalifat Ossetien bereits die nördlichen Brücken unter ihre Kontrolle gebracht haben, gelang es dennoch den Georgischen Verteidigern Dank der Luftunterstützung des JaBoG32, den Angriff aufzuhalten und zurückzuschlagen. Unter den in der Stadt verbliebenen Zivilisten halten sich die Opferzahlen gering, doch entstanden an einigen Gebäuden schwere Schäden. Die Polizei und das Militär versuchen den Verkehr von den Straßen zu halten, um es Plünderern zu verhindern. Allerdings gestaltet sich, dass auf Grund der verstopften Ausfahrtsstraßen und blockieren Brücken als schwierig.

Im Internet aufgetauchte Bilder, die angeblich aus Tskhinvali stammen, deuten auf einen Luftangriff auf die Stadt hin. Im weiten Umkreis um die Stadt gingen Fenster zu Bruch und vom westlichen Stadtrand wurde von einer schwarzen Rauchwolke berichtet, die mehrere Stunden am Himmel hing. Sprecher des selbsternannten Kalifat Ossetien vermeldeten vor wenigen Minuten, den Abschuss eines georgischen Kampfjets und zeigten Bilder von Bruchstücken die in dem Stadtrand Tskhinvalis aufgetaucht sind und angeblich von einem Georgischen Kampfjet stammen. Georgische Militärsprecher wollten sich dazu nicht äußern, westliche Experten halten die Gegenstände auf den Bildern dagegen klar für die Überreste von Abwurftanks.



Missionnumber: MM8-2205
Day: 2016/05/22
T/O Time: 1600 local

Auszug Tactical Situation JaboG32:
Heute Mittag blieb es vergleichsweise ruhig. Zwar wurden Einsätze der VKG Luftstreitkräfte geflogen, aber es scheint zu einer Ruhephase in den Bodenkämpfen gekommen zu sein. Dies kann auch an den Wetterbedingungen gelegen haben, die heute Mittag erstmals seit dem gestrigen Beginn der Auseinandersetzung einen effektiven Einsatz von Kampfflugzeuge und Hubschrauber der VKG ermöglicht hat.

Die russische Führung in Moskau erhob heute Nachmittag die Anklage gegen die Luftstreitkräfte des VKG Streubomben gegen die Süd-Ossetische Bevölkerung eingesetzt zu haben und forderte umgehend die Durchsetzung von Sanktionen gegen Georgien durch den UNO-Sicherheitsrat.

Verlässliche Informationen aus dem Gebiet zwischen Gori und Tskhinvali zu erhalten ist nur noch extrem schwierig, da das Georgische Militär das Gebiet weiträumig abgeriegelt hat und die Straßen von den zurückgelassenen Fahrzeugen der fliehenden Bevölkerung verstopft sind.

Ab dem Abend ist wieder mit verschlechterten Sichtbedingungen zu rechnen, von daher bereiten sich die im Raum Gori verschanzten Sicherungskräfte auf eine neue Offensive der Kalifat Ossetien Kräfte vor.

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Missionnumber: MM9-2205
Day: 2016/05/22
T/O Time: 2000 local

Auszug INTEL:
Auf Grund der Tatsache, das sich die Kräfte des Kalifat Ossetien bisher passiv verhalten und sich in ihren Stellungen nördlich von Gori eingegraben haben, vermuten wir, dass auf weitere Verstärkung aus Tskhinvali und das Einsetzen der Dunkelheit gewartet wird.
Trotz unserer Aufklärungsbemühungen konnten wir bisher kein klares Bild von der Art und Anzahl der feindlichen Kräfte in diesem Raum aufbauen.

Unsere in der Zwischenzeit eingetroffene mechanisierte Infanterie in Kareti hat sich auf Defensivoperation für die Nacht vorbereitet. Diese Einheit ist jedoch für die nächsten 32h unsere einzigen mobilisierten Kräfte zur Sicherung Gori.
Daher sind wir in diesem Raum weiterhin auf Standby-CAS Unterstützung durch Luftstreitkräfte angewiesen.

Auch wenn wir uns bei Gori in der Defensive befinden, müssen wir einen Weg finden, die Initiative zu erlangen und die Straßen direkt bei Tskhinvali zu kontrollieren. Wir müssen aber bessere Aufklärungsinformationen über den Raum Tskhinvali erhalten und daher zwingend Fernaufklärer nach Süd-Ossetien schleusen, um die Versorgungskette der KO zu identifizieren.
Dafür haben wir bereits Fernmelder in LM77/6 und MM65/5 in Position gebracht, die bei einbrechender Dunkelheit ihre Operationen im Grenzgebiet beginnen sollen.

Das JaBoG32 soll sich dazu bereit machen, in der kommenden Nacht weitere Aufklärungseinheiten im östlichen und westlichen Grenzgebiet zu SO abzusetzen. Dazu erforderliche Kapazitäten sind bereitzustellen.





Missionnumber: MM10-2305

Day: 2016/05/23
T/O Time: 0000 local

Auszug Versorgungslage UGKO:
Zurzeit stehen sieben einsatzbereite A-10C, zwei UH-1H, drei Ka-50 und eine Mi-8 in Kutaisi zur Verfügung. Eine weitere A-10C und Ka-50 wurde durch Beschuss beschädigt und werden erst im Laufe des nächsten Tages wieder einsatzbereit sein können.
In Dusheti stehen drei Ka-50 und zwei UH1-H zur Verfügung, jedoch ist der Waffenvorrat dort sehr gering.
Es ist darauf zu achten das stets mit genügend Treibstoff gelandet wird, das ein Notstart mit genügend Treibstoff für ein AAR möglich ist, auch wenn in Kutaisi kein Auftanken mehr möglich sein sollte.
Bei dem derzeitigen Verbrauch, ist der Flugbetrieb in Kopitnari nur noch für die nächsten 8h aufrechtzuhalten.
Daher muss für die nächsten Zeit zunehmend auf die NATO KC-135 zurückgegriffen werden.
Für die 3te Staffel wird an einer Lösung gearbeitet und ein Versorgungskonvoi zurzeit in Tiflis zusammengestellt.
AGM65, PGMs und ECM Pods für die Tagesoperation genügend vorhanden, allerdings nicht über 24h hinaus vorrätig.

Es wurden zwei weitere A-10C für die 2te Staffel des JaBoG32 mobilisiert. Sie befinden sich aktuell über Bulgarien in der Überführung. Zwei Ka-50 und zwei Mi-8 stehen im Türkischen Rückstellungsraum zum Transfer zur Verfügung.
Weiter sind nur vier TGPs einsatzbereit.
Die vorhandene Ausrüstung und Zuladung sind der aktuellen Versorgungsliste beim S4 zu entnehmen und kann entsprechend vor Ort abgeholt werden.
Die nächste Lieferung ist für den 23.5. - 0800 angesetzt.



Missionnumber: MM11-2305
Day: 2016/05/23
T/O Time: 0400 local

Auszug Tactical Situation – Access South:

In den Morgenstunden ist es einer Gruppe Panzer des Kalifat Ossetien gelungen unter schweren Verlusten nach Gori durchzubrechen. Unsere Verteidigungsstellung in MM25-8 wurde nach heftigem Artilleriebeschuss förmlich überrannt. Nur ein IFV mit einer Gruppe leichter Infanterie konnte sich lösen und sich im Nebel unbemerkt in der Ortschaft verschanzen. Obwohl die Gruppe durch die vielen Verwundeten handlungsunfähig ist, konnte sie die Straße nach Gori observieren.

Einen folgenden Versorgungskonvoi aus Tskhinvali konnte die Gruppe zurückschlagen. Nun ist allerdings ihre Position kompromittiert und wir müssen sie schnellstens Unterstützung zuführen, damit wir das Kalifat Ossetien in Gori von weiterer Versorgung abschneiden.
Mittlerweile sind aus Gori von Exekutionen, schwere Menschenrechtsverletzungen, Vergewaltigungen und Plünderungen berichtet worden. Die Truppen des Kalifat Ossetien haben sich in ganz Gori ausgebreitet und strategisch wichtige Punkte und Brücken besetzt.
Georgien ist somit effektiv getrennt und es gibt keine logistische Verbindung mehr zwischen Tbilisi und dem westlichen Teil Georgiens und den Seehäfen.

Von der in Tbilisi gruppierenden Georgische Reserve, welche in 20h einsatzbereit sein sollen, konnte ein Vorauskommando sondiert werden. Das Kommando ist in Kaspi eingetroffen und hat den Befehl um 0530loc von Nord-Osten die Kalifat Kräfte in Gori anzugreifen. Dieser Angriff hat allerdings nur Aussicht auf Erfolg, wenn massive Luftunterstützung die Kräfte in Gori unter Druck setzt. Zum Glück ist für die nächsten Stunden die Wolkendecke aufgerissen, welches den Luftwaffeneinsatz effektiver machen, als bisher.
Der FOB Kashuri ist nun einsatzbereit und kann von der 3ten Staffel zum Auftanken und auf munitionieren genutzt werden.

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Missionnumber: MM12-2305
Day: 2016/05/23
T/O Time: 0800 local


Auszug SITEREP:
Die Situation an der östlichen Grenze zu Georgien ist am vorherigen Tag mehrmals durch unidentifizierte tief fliegende Luftfahrzeuge verletzt worden. Wir gehen, davon aus das Kampfhubschrauber vom Typ Mi24V und Mi17 im besitzt des Kalifat Ossetien sind.
Auch wenn der Luftraum für jeden zivilen Verkehr gesperrt ist, ist jedes nicht identifizierte Luftfahrzeug in der AO, erst nach Freigabe durch das MCCC zu bekämpfen

Weiter sind seit gestern Abend vermehrt RuAF A-50, Su-27 und MiG-31 an der Grenze zu Süd-Ossetien registriert worden. Obwohl das JaBoG32 innerhalb des Georgischen Luftraums operierte, nutzten die Russischen Jagdflugzeuge ihre Feuerleitsystem aktiv, den Luftraum zu kontrollieren. Operation innerhalb der Süd-Ossetischen Grenze sind daher im Moment nur nach strengen Vorgaben und Absprache mit der Missionsleitung erlaubt.

Auszug ROE:
Der Generalstab der Verbündeten Kräfte in Georgien (VKG) bekam die Anweisung die Sicherheit und territoriale Integrität Georgiens mit allen Mitteln zu gewährleisten, dies beinhaltet tödliche Gewalt.
Die ROE wurden in den daily SPINS entsprechend aktualisiert. Es darf nun auch ohne explizite Freigabe des MCCC Fremdhilfe geleistet werden und dazu selbständig als feindlich identifizierte Einheiten auf georgischen Boden angegriffen werden, sofern diese sich in den freigegebenen Zonen befinden und unverhältnismäßiger Kollateralschaden nicht zu erwarten ist.

SECTION III STANDING SPINS
A.1. MINIMUM ALTITUDE OVER POPULATED AREA OUTSIDE OF CONTESTED AREA IS 1500FT/500M
A.2. NO TRANS-OR SUPERSONIC FLIGHT BELOW FL300 OUTSIDE CONTESTED AREA
A.3. EXT. FUEL TANKS ARE TO BE RETURNED TO OPERATION AND ONLY DO BE DROPPED IN EMERGENCY
A.4 NO FLIGHT OPERATIONS WITH LIFE ORDNANCE OVER POPULATED AREA OUTSIDE CONTESTED SPACE





Missionnumber: MM13-1211
Day: 12/11/2016
STPT: 0600

Auszug SITEREP:
In den heutigen Morgenstunden gaben die Pressesprecher der VKG bekannt, das die Georgische Armee die Kontrolle über die Kura Brücken und Gori zurück erlangt hat und den Vorstoß des Kalifat Ossetien zurückschlagen konnte.
Dank verbesserter Wetterbedingungen konnten feindliche Kräfte, die zur Verstärkung aus Tskhinvali anrückten, bereits auf den Zufahrtsstraßen durch gezielten Einsatz der Luftunterstützung gestoppt werden.

Allerdings gibt es auch unbestätigte Berichte, dass bei den Gefechten um Gori drei Hubschrauber der VKG abgeschossen worden sein. Amateuraufnahmen in den sozialen Netzwerken zeigten mehrere Rauchwolken, welche aus den Hügeln südwestliche von Gori aufsteigen.
Andere Fotos zeigen Kampfhubschrauber des Typs Mil Mi-24 am Stadtrand von Gori und Kashuri, wo diese sogar eine Basis der VKG angegriffen haben sollen. Sollte die Echtheit dieser Berichte bestätigt werden, zeigt sich ein neues Bild der technischen und taktischen Möglichkeiten, auf dies das das Kalifat zurückgreifen kann.

Auch aus der kleinen Ortschaft Breti am Bretula Fluss kam die Meldung, dass ein VKG Luftangriff auf sich dort an einer Brücke verschanzte feindliche Einheiten mehrere Fahrzeuge zerstörten. Die Verluste des Kalifat Ossetien um Gori herum scheinen so massiv zu sein, dass sich die Organisation auch in dem Nord-Westlichen Grenzgebiet bei Sachhere und Oni nach Süd-Ossetien zurückgezogen hat.
Damit zeichnet sich zum ersten mal seit Beginn der Kämpfe eine Wendung in dem Konflikt. Der Pressesprecher der VKG zeigte sich zuversichtlich, dass die georgische Armee und ihre Verbündeten Operation „Misty Mountain“ erfolgreich durchführen können, solange dass Wetter weiter den Einsatz der Luftstreitkräfte effektiv ermöglicht.

Moskau verkündet in den frühen Morgenstunden, dass ab 1200 Mittags lokale Zeit eine Flugverbotszone über Süd-Ossetien eingerichtet und von der russischen Luftwaffe durchgesetzt wird, um eventuelle Straf-Operationen der georgischen Luftwaffe gegen süd-Ossetische Zivilbevölkerung zu unterbinden und besser die Berichten eventueller terroristische Aktivitäten in dem Nachbarland verifizieren zu können. Das georgische Außenministerium hat bereits eine Protestnote beim UN Sicherheitsrat eingereicht und die NATO erneut um direkte Unterstützung bei der Sicherung der territorialen Integrität Georgiens gebeten.

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Missionnumber: MM14-1211
Day: 12/11/2016
STPT: 0900

Auszug Pressemeldung NATO:
Nach den jüngsten Meldungen, hat das selbsternannte Kalifat Ossetien ein im Frühjahr unschädlich gemachtes Flugabwehrsystem kam wieder in Betrieb genommen. In Folge kam es diese Nacht erstmals wieder zu massiven Einsätzen der Georgischen Luftwaffe.
Unbestätigten Berichten nach sind bei dem Versuch die Luftabwehrstellung am Stadtrand von Tkshinvali zu neutralisieren mehrere Kampfjets der georgischen Luftwaffe abgeschossen wurden.
So zeigen Amateuraufnahmen Lichtblitze über Gori und durch die Wolkendecke stürzende, brennende Wrackteile die in den Wäldern südlich von Gori niedergingen. Die Pressesprecher der georgischen Luftwaffe bestätigten lediglich, dass georgische Kampfjets über georgischem Boden von Boden-Luft-Abwehrraketen russischer Herkunft abgeschossen wurden und das momentan die Suche nach den Piloten läuft.

Auf der anderen Seite verbreitete die Russischen Nachrichten zeitgleich die Meldung, dass es mehrere georgische Kampfjets bei dem Versuch die Flugverbotszone über Süd-Ossetien zu verletzen abgeschossen wurden. Man werde die freiheitsliebenden Brüder und Schwestern Süd-Ossetiens gegen die Aggression Georgiens und seiner Verbündeter weiter unterstützen und ihre Unabhängigkeit garantieren, betonte der Sprecher in Moskau.

Während dessen sicherte der NATO Generalsekretär den VKG Unterstützung im Kampf gegen das islamistische Kalifat Ossetien zu und betone, dass Soldaten und Kampfflugzeuge die ohne erkennbare Hoheitszeichen operieren nach internationalem Recht ihren Kombattantenstatus verlieren und als Terroristen gewertet werden.

Auch im Bereich von Sachchere wurden bei einem Einsatz der Anti-Terror-Polizei der schon in den Abendstunden des Vortags anlief, 15 Polizisten getötet und über ein Dutzend verletzt, als der Polizeikonvoi von einem unbekannten Kampf-Hubschrauber angegriffen wurde.
Bei dieser Auseinandersetzung sind angeblich auch zwei Hubschrauber der VKG abgeschossen worden und die zwei angreifenden Kampfhubschrauber, welche dem Kalifat Ossetien zugordnet werden.

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Missionnumber: MM15-1211
Day: 12/11/2016
STPT: 1100

Auszug INTEL:
Bisher noch unbestätigte Informationen deuten auf eine durch Moskau gezielte Unterstützung der Ossetischen Unabhängigkeitsbewegung in Nord-Ossetien hin.
Dort wurde vor kurzem ein Süd-Ossete zum General der dort stationierten russischen Streitkräfte ernannt. Der General wurde mehrmals in Korruptionsaffären und andere Skandale verwickelt und ist bekannt für seine Unterstützung der ossetisch-nationalen Bewegung zur Vereinigung Ossetiens. Ihm unterstehen die Süd-Ossetien 1200 russischen Sicherheitskräfte, welche dort offiziell als Friedensbeobachter eingesetzt sind.

Von diesen gehen wir aus, dass sie bereits im Mai dieses Jahres abgezogen wurden oder weitestgehend mit dem Kalifat Ossetien kooperieren, wahrscheinlich aber sogar dort als Ausbilder tätig sind.

Obwohl Moskau in 2008 eine Vereinigung von Süd-Ossetien mit Nord-Ossetien abgelehnt hat, wird den Osseten in ihrer Verwaltung und in Sicherheitsfragen freie Hand gelassen. Wir müssen davon ausgehen, dass die „Ossetien-Brigade“ alles daran setzen wird, die Lage in Georgien weiter zu destabilisieren und mittels Hybrider Kriegsführung - in den Konflikt eingreift.

Die einseitig erklärte No-Fly-Zone Russlands über Süd-Ossetien, verschärft die Situation für die Luftoperationen der VBK deutlich. Bei einem vor wenigen Tagen vorgefallenem Annäherung zwischen zwei georgischen MiG-21 und zwei über Süd Ossetien operierenden russischen MiG-23, berichteten die georgischen Piloten, dass die MiG-23 keine Hoheitszeichen trugen. Beweise dafür konnten allerdings nicht geliefert werden.
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Re: PR Report OP Misty Mountains

Beitrag von JaBoG32_Striker » 17. Okt 2016, 03:46

Sag mal Sidd.... :shock: ...was machst Du eigentlich Nachts ???? :lol: Klingt sehr spannend...bereichert die ganze Kampagne zunehmend... :meinung:

"Och, das kann auch mal 2-3 Uhr werden, wenn ich nicht früh raus muss :mrgreen:"
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„Lügen können Kriege in Bewegung setzen, Wahrheit hingegen kann ganze Armeen aufhalten.“

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JaBoG32_Tronix
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Re: PR Report OP Misty Mountains

Beitrag von JaBoG32_Tronix » 17. Okt 2016, 07:46

sehr cool Sidd... habe erst mal zwei Stunden gelesen... :lol: :lol: :lol:
SQCO 323

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JaBoG32_SNAFU
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Re: PR Report OP Misty Mountains

Beitrag von JaBoG32_SNAFU » 17. Okt 2016, 08:25

Gute Zusammenstellung. Vielleicht nochmal am Anfang die Abkürzungen erklären, oder ergänzen.
Zuletzt geändert von JaBoG32_SNAFU am 17. Okt 2016, 08:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: PR Report OP Misty Mountains

Beitrag von JaBoG32_Siddharta » 17. Okt 2016, 09:32

Ich versuche besonders den Anfang jetzt noch zu kürzen.

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Re: PR Report OP Misty Mountains

Beitrag von JaBoG32_Siddharta » 18. Okt 2016, 14:23

Ok ist nochmal gekürzt und ziemlich frei von Fehlern. Ein paar exemplarische Bilder zu dem Thema sind ergänzt :mrgreen:

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Re: Pressebericht OP "Misty Mountains"

Beitrag von JaBoG32_SNAFU » 4. Nov 2016, 18:22

Habe die Bilder ja jetzt erst entdeckt! :lol:

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